PNG vs JPG: Wann du welches nutzen solltest

Du speicherst ein Bild und die Software fragt: PNG oder JPG? Macht das wirklich einen Unterschied?

Ja—aber nicht auf komplizierte Weise. Hier ist die Kurzversion.

Nutze JPG für Fotos

JPG verwendet verlustbehaftete Komprimierung, das heißt, es wirft einige Bilddaten weg, um Dateien kleiner zu machen. Für Fotos funktioniert das super, weil menschliche Augen den Unterschied nicht wirklich sehen können.

Ein 12-Megapixel-Foto könnte unkomprimiert 8MB sein, als PNG 4MB oder als JPG 1MB. Bei vernünftigen Qualitätseinstellungen sehen alle drei für die meisten Menschen identisch aus.

JPG ist richtig für:

  • Fotografien
  • Bilder mit vielen Farben und Verläufen
  • Alles, wo Dateigröße wichtiger ist als pixelgenaue Genauigkeit

Nutze PNG für Grafiken

PNG verwendet verlustfreie Komprimierung—es macht Dateien kleiner, ohne irgendetwas wegzuwerfen. Jeder Pixel bleibt genau so, wie du es beabsichtigt hast.

PNG ist richtig für:

  • Logos und Icons
  • Screenshots mit Text
  • Grafiken mit scharfen Kanten
  • Alles, das Transparenz braucht
  • Bilder, die du wiederholt bearbeiten wirst

Das Transparenz-Thema

JPG unterstützt keine Transparenz. Wenn du einen transparenten Hintergrund brauchst—sagen wir, ein Logo, das über jede Farbe gelegt werden kann—brauchst du PNG (oder WebP, oder AVIF, aber die haben ihre eigenen Kompatibilitätsprobleme).

Wenn dein Bild einen soliden Hintergrund hat und keine Transparenz braucht, ist JPG normalerweise die bessere Wahl.

Das Qualitäts-Thema

Jedes Mal, wenn du ein JPG speicherst, wird es neu komprimiert und verliert ein bisschen Qualität. Speichere das gleiche JPG 20 Mal und du wirst Verschlechterung sehen.

PNG hat dieses Problem nicht. Bearbeite und speichere so oft du willst.

Deshalb fotografieren Fotografen oft in RAW, bearbeiten dort und exportieren erst am Ende einmal zu JPG.

Dateigrößen-Vergleich

Für ein typisches Foto:

  • PNG: Groß (verlustfrei, behält alles)
  • JPG bei 90%: Viel kleiner, sieht gleich aus
  • JPG bei 50%: Noch kleiner, sichtbarer Qualitätsverlust

Für eine einfache Grafik (Logo, Icon):

  • PNG: Überraschend klein (komprimiert Volltonfarben gut)
  • JPG: Könnte tatsächlich größer sein, und Kanten sehen unscharf aus

Der Entscheidungsbaum

  1. Braucht es Transparenz? → PNG
  2. Ist es ein Foto? → JPG
  3. Ist es eine Grafik mit Text oder scharfen Kanten? → PNG
  4. Immer noch unsicher? → JPG für Fotos, PNG für alles andere

Wann konvertieren

Manchmal hast du ein PNG, das ein JPG sein sollte (wie ein Foto, das als PNG gespeichert wurde—verschwenderisch groß) oder ein JPG, das ein PNG sein sollte (wie ein Logo mit weißem Hintergrund, das du transparent haben willst).

Für den ersten Fall wird die Konvertierung zu JPG deine Dateigröße dramatisch verkleinern. Für den zweiten Fall bräuchtest du echte Bildbearbeitungssoftware, um den Hintergrund zu entfernen und als PNG zu speichern.

Meistens, wenn dir jemand eine Datei in einem bestimmten Format gibt, hatte er wahrscheinlich einen Grund. Aber wenn du ein Foto hast, das seltsam groß ist, prüfe ob es ein PNG ist—die Konvertierung zu JPG ist ein einfacher Gewinn.

Alex Chen

Developer and privacy advocate. Writing about image formats, web technologies, and keeping your data yours.

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